Seit 1890 betreibt die Firma Gubert den Steinbruch. Heute werden nicht nur hochwertige Zuschlagstoffe hergestellt, die Firma Gubert hat sich vom Abbau und Rohstoffbetrieb zusätzlich zum verlässlichen Dienstleister im Bereich Erbau, Abbruch & Containerdienst entwickelt.

Der Steinbruch der Firma GUBERT in Jenbach (Bezirk Schwaz, Tiroler Unterland) wird 1852 erstmals urkundlich erwähnt. Der Abbau des hochreinen Kalkgesteins erfolgte damals für die Brandkalkerzeugung. Entstanden ist der Hügel – eine sogenannte „Reifling Formation“ – vor ca. 235 Millionen Jahren im Zeitalter des Mitteltrias. Bei diesem Gestein handelt es sich um Kalkablagerungen des etwa 100 Meter tiefen Tethys-Ozeanes. Dieser Ozean erstreckte sich von den Alpen bis in den Himalaja.


Ökologische Ausgleichsmaßnahme "Hirschkäfer"

Der Eichenwald im Steinbruch

Eichenwald am Gubert Steinbruch Tiergarten - eine ökologische Ausgleichsmaßnahme

Der Hirschkäfer ist der größte Käfer in Europa und gehört zur Familie der Schröter (Lucanidae). Sein Verbreitungsgebiet beschränkt sich auf die wärmeren Teile Mittel-, Ost- und Südeuropas. Der Hirschkäfer ernährt sich vorwiegend von der Eiche, weshalb er an deren Vorkommen gebunden ist.

Das bereits abgebaute Steinbruch- und Deponiegelände sollte ursprünglich wieder mit Kiefern und Fichte aufgeforstet werden. Aufgrund der klimatischen Begünstigung in Talbodennähe und der vielen potenziellen Sonnenstunden am Projektstandort, entstand die Idee der Pflanzung eines Eichenwaldes zur Förderung der spontanen Ansiedelung des Hirschkäfers.

Um einen geeigneten Lebensraum für Hirschkäferlarven in der frühen Entwicklungsphase des Eichenwaldes bereitzustellen wurden künstliche Brutstätten angelegt.

Das Projekt ist auf mehrere Jahrzehnte ausgelegt und unterliegt einem kontinuierlichen Monitoring durch Biologen.

Der Eichenwald im Steinbruch

 

 


 


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Wussten Sie ...

dass der österreichische pro-Kopf-Verbrauch von mineralischen Rohstoffen bei ca. 12 Tonnen pro Jahr liegt?